Pressemitteilung zur Zukunft der der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Herrsching und die Auswirkungen auf die Planung des Gymnasiums

Zur Zukunft der der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Herrsching und die Auswirkungen auf die Planung des Gymnasiums erklären Bürgermeisterkandidat Alexander Keim und Landratskandidat Cédric Muth wie folgt:

Die Entscheidung der Staatsregierung den Standort Herrschingder Hochschule für den öffentlichen Dienst aufzugeben erweckt in ihrer einseitigen Vorgehensweise Unverständnis. Die fehlende Einbeziehung der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften (Landkreis Starnberg und Gemeinde Herrsching) lässt an der guten Kommunikation zwischen deren Vertretern und der Staatsregierung zweifeln. Hier kann mit der Kommunalwahl ein Zeichen gesetzt werden.

Der Freistaat ist nun in der Pflicht zeitnah zu erklären, ob er den Standort weiter nutzen will, oder die Liegenschaft in die Planungshoheit der Gemeinde übergibt, damit diese den Standort für die Schaffung von ortsnahen Gewerbeflächen bzw. bezahlbaren Wohnraumes nutzen kann.

Den Ideen hier ein weiteres Hotel zu erbauen erteilt die FDP eine klare Absage. Der Standort ist denkbar ungeeignet und würde die Lage in einem angespannten Markt verschärfen.

Auch als Gymnasiumsstandort ist die Schule nicht geeignet. Der Hochulstandort wird vom Freistaat voraussichtlich erst 2030 aufgegeben. Das Gymnasium soll 2023 in Betrieb gehen. „Davon abgesehen, dass der veraltete Bau keine digitale Schule im Lernhauskonzept erlaubt und somit nicht zukunftsfähig ist, wäre die Verrat an einer ganzen Schülergeneration, die in einer modernen Lernumgebung ab 2023 in Herrsching beschult werden könnte“, so Cédric Muth.    

Alexander Keim betont: “Als Gemeinde sind wir schon weit in Vorleistung getreten, so dass die Aufgabe des Standortes Mühlfeld für das Gymnasium mit hohen Kosten für die Gemeinde verbunden wäre. Die Aufgabe des Standortes Mühlfeld wäre ein Millionengrab. Ich trete für das Gymnasium am Mühlfeld ein, werde weiterhin die Vorteile sachlich darlegen und offen mit den Bürgern kommunizieren.“  

 


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