Kein Verkehrsflughafen in Oberpfaffenhofen

Zum Thema “Neuer Streit um Geschäftsflieger” erklärt die FDP Kreisvorsitzende Sigrid Friedl-Lausenmeyer: “Das ist bedenklich, was die Erdinger verlangen: Die Erdinger Befindlichkeiten via Regionalem Planungsverband auf dem Rücken der Starnberger Bevölkerung auszutragen.  Dem Ansinnen können wir keinerlei Verständnis entgegen bringen. Eine vorhandene Startbahn weckt da wohl Begehrlichkeiten, die jedoch konträr zum gültigen Landesentwicklungsplan stehen. Es stand nie zur Debatte, den Werks- und Forschungsflughafen Oberpfaffenhofen zum Verkehrsflughafen auszubauen, Nutzungsbeschränkung und Zweckbindung bestehen seit Jahrzehnten, und auch wegen der nicht geeigneten Infrastruktur und der erlaubten lediglich knapp 10.000 Flugbewegungen wäre das ausgeschlossen.Oberpfaffenhofen kann eine dritte Startbahn nicht ersetzen – diese Realität muss man endlich auch in Erding erkennen. Die FDP im Landkreis Starnberg steht zum Werks- und Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und wird sich auch zukünftig dafür einsetzen, dass keine schleichende Umwidmung für zivilen Luftverkehr stattfindet, sondern der weitere Ausbau zum Forschungs- und Entwicklungsstandort vorangetrieben wird. Nur dies bedeutet sowohl für die Region als auch für die Metropolregion München eine große Chance für qualifizierte Arbeitsplätze, Synergieeffekte und wirtschaftlichen Fortschritt.”


Neueste Nachrichten