Kreistag: Dringlichkeits-Antrag „Anbau Landratsamt“

Dringlichkeits-Antrag

Der Landkreis mietet in Starnberg oder der näheren Umgebung unverzüglich Räumlichkeiten für die Mitarbeiter des Landratsamts an, die im Gebäude an der Strandbadstraße keinen Platz mehr finden. Die Entscheidung über einen Anbau an das Landratsamt wird zurückgestellt, bis die Finanzlage des Landkreises nach Erfüllung der Pflichtaufgaben wieder konsolidiert ist, mindestens jedoch 3 Jahre.

Begründung:
Die Mitarbeiter des Landratsamts arbeiten derzeit in vielen Bereichen unter herausfor-dernden Bedingungen und zusätzlich in größer räumlicher Enge. Bis durch einen Anbau Platz geschaffen werden kann, vergehen mehrere Jahre. Erleichterung sollte daher unverzüglich durch Anmietung geeigneter Räumlichkeiten geschaffen werden.
Der Anbau an das Landratsamt ist wegen der hohen Kosten und Problemen des Bebauungsplans nicht schnell zu realisieren. Die Unterbringung der Flüchtlinge, die Neubauten für die genehmigten neuen Schulen – Gymnasium Herrsching und FOS/BOS Starnberg – und bauliche Erfordernisse für das Krankenhaus in Seefeld belasten als vordringliche Aufgaben den Kreishaushalt. Erst wenn die Finanzlage wieder konsolidiert ist, kann ein Anbau an das Landratsamt realisiert werden. Bis dahin müssen die Mitarbeiter des Landratsamts aber angemessen untergebracht werden.


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